Gemeinsam. Mayen. Gestalten.

Wahl­pro­gramm der CDU May­en für die Amts­pe­ri­ode 2019 bis 2024

May­en ist unse­re Hei­mat. Hier füh­len wir uns zuhau­se. Dazu trägt die Stadt selbst bei mit ihrer gro­ßen Geschich­te, den his­to­ri­schen Gebäu­den, dem kul­tu­rel­len, sozia­len, schu­li­schen und wirt­schaft­li­chen Ange­bot. Zu ver­dan­ken ist dies aber den vie­len ehren­amt­lich enga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die sich in unzäh­li­gen Stun­den in Ver­ei­nen und Ver­bän­den für ihre Mit­men­schen ein­set­zen. Genau­so den vie­len Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in Maye­ner Betrie­ben und Behör­den, die Tag für Tag mit ihrer Arbeit nicht nur die Stadt, son­dern auch die gesam­te Regi­on vor­an­brin­gen.  Gemein­sam mit ihnen Allen wol­len wir unse­re Stadt in den kom­men­den Jah­ren fort­ent­wi­ckeln, damit auch künf­tig alle Genera­tio­nen in May­en eine Hei­mat fin­den.

Dazu wer­den wir uns wei­ter­hin stark dafür ein­set­zen, die Lebens­qua­li­tät in nahe­zu allen Berei­chen des kom­mu­nal­po­li­ti­schen Han­delns zu erhö­hen und die Attrak­ti­vi­tät unse­rer Stadt, sei es in Alz­heim, Hau­sen, Kür­ren­berg, Nitz­tal oder in der sog. Kern­stadt, merk­bar zu stei­gern. Wir tre­ten dabei allen Mies­ma­chern ent­schie­den ent­ge­gen. Unse­re Stadt hat viel zu bie­ten und das gilt es auch deut­lich zu sagen, damit wir nicht selbst eine Abwärts­spi­ra­le her­bei­re­den. Daher wer­den wir für den Erhalt der vie­len, heu­te schon vor­han­de­nen posi­ti­ven Aspek­te kämp­fen und uns über­all dort für Wei­ter­ent­wick­lun­gen ein­set­zen, wo sie uns nach vor­ne brin­gen. Wir sind das gro­ße Ver­wal­tungs- und Han­dels­zen­trum der Ostei­fel und ste­hen vor zukunfts­wei­sen­den wirt­schaft­li­chen und öko­lo­gi­schen Her­aus­for­de­run­gen. Gleich­zei­tig ist May­en auch das bedeu­tends­te Schul-, Kul­tur- und Bil­dungs­zen­trum der rhein­land-pfäl­zi­schen Eifel. In all dem steckt noch viel Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al. Das müs­sen wir aktiv gestal­ten. So schaf­fen wir Raum für eine gute Zukunfts­ent­wick­lung.

Wir wol­len, dass May­en sei­ner Funk­ti­on als Mit­tel­zen­trum auch in den kom­men­den Jah­ren gerecht wird. Von dem damit ver­bun­de­nen Ange­bot pro­fi­tie­ren schließ­lich in ers­ter Linie die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­rer Stadt. Mit unse­rer gan­zen Kraft wol­len die­je­ni­gen unter­stüt­zen, die tag­täg­lich ihre Frau oder ihren Mann ste­hen – egal, ob in Fami­lie, Beruf oder Ehren­amt. Und nicht zuletzt wer­den wir Ant­wor­ten fin­den auf die Fra­gen unse­rer Zeit und unse­ren bis­he­ri­gen Kurs fort­set­zen, die drin­gen­den Zukunfts­auf­ga­ben zu lösen, bei­spiels­wei­se in der städ­ti­schen Umwelt-, Kli­ma-, Ver­kehrs- oder Wirt­schafts­po­li­tik. Dies alles wol­len wir nicht im Allein­gang tun, son­dern gemein­sam mit Ihnen, den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern unse­rer Stadt. Nur mit­ein­an­der sind wir stark. Gemein­sam kön­nen wir May­en und unse­re Zukunft gestal­ten.

Innen­stadt

Die Innen­stadt mit Burg und Markt­platz ist der pul­sie­ren­de Kern unse­rer Stadt. Das muss auch so blei­ben, schließ­lich gehen Ein­kauf und Gas­tro­no­mie­be­such hier mit Lebens­ge­fühl ein­her. Das spie­gelt sich ins­be­son­de­re auch in den zahl­rei­chen Märk­ten wie­der. In den kom­men­den Jah­ren gilt es, die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen  der inner­städ­ti­schen Ent­wick­lung mit den rich­ti­gen Stell­schrau­ben anzu­ge­hen und damit Han­del und Gas­tro­no­mie  zu stüt­zen und Inves­ti­tio­nen zu ermög­li­chen. Gleich­zei­tig müs­sen die Markt­ver­an­stal­tun­gen zukunfts­fest wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den, sodass bei­de, Innen­stadt und Märk­te, ihre Ver­sor­gungs­auf­ga­ben nach­hal­tig erfül­len kön­nen.

May­en muss sich dazu auch sein iden­ti­täts­stif­ten­des inner­städ­ti­sches Geprä­ge erhal­ten. Die­ses cha­rak­te­ris­ti­sche Erschei­nungs­bild ist ein gro­ßes Pfund. Gemein­sam mit den Eigen­tü­mern wol­len wir Lösun­gen fin­den, wie das his­to­ri­sche Stadt­bild mit der nöti­gen Mischung an Inno­va­ti­on und Erhalt geschützt und auf­ge­wer­tet wer­den kann. Daher unter­stüt­zen wir vehe­ment die Aus­wei­tung der Innen­stadt­sa­nie­rung mit dem Kon­zept „Akti­ve Stadt“ auf das Gebiet „Brü­cken­stra­ße“, „Neue Markt­stra­ße“ und „Steh­bach“ bis zur Ring­stra­ße. Wir wer­den dies tat­kräf­tig mit­ge­stal­ten und zusam­men mit der Eva­lu­ie­rung des momen­tan akti­ven Sanie­rungs­ge­bie­tes „nord-öst­li­che Innen­stadt“ vor­an­trei­ben.

Das führt unter ande­rem zu gro­ßen Ver­än­de­run­gen der gesam­ten innen­stadt­na­hen Park­si­tua­ti­on, vie­le bestehen­de Park­plät­ze fal­len weg. Wir brau­chen in der Innen­stadt aber mehr und attrak­ti­ve­re Park­plät­ze, um im Wett­be­werb mit den Märk­ten am Stadt­rand zu bestehen. Auch die Anwoh­ner und die vie­len Beschäf­tig­ten der inner­städ­ti­schen Betrie­be brau­chen Park­raum. Ein durch­dach­ter und modern gestal­te­ter Bau einer Hoch­ga­ra­ge ist daher aus unse­rer Sicht not­wen­dig.

Dane­ben ist es unse­re fort­lau­fen­de Auf­ga­be, die vie­len Ansät­ze guter Ver­bes­se­run­gen in der Geschäfts­welt, der wohn­li­chen, gas­tro­no­mi­schen und kul­tu­rel­len Ange­bo­te aktiv fort­zu­ent­wi­ckeln. Wir beken­nen uns zur nach­hal­ti­gen Stär­kung der Maye­ner Innen­stadt als Ort des Erle­bens mit Woh­nen, Arbei­ten, Ein­kau­fen und Erho­len. Leer­stän­de füh­ren zu wei­te­ren Leer­stän­den, zur Ver­ödung von Stra­ßen und Räu­men, letzt­lich zum Ver­lust von Auf­ent­halts­qua­li­tät und Hei­mat­emp­fin­den. Wir müs­sen das Flä­chen­ma­nage­ment für freie Nutz­flä­chen auf allen Ebe­nen stär­ken und Leer­stän­de aktiv bekämp­fen. Dazu brau­chen wir viel, vom digi­ta­len Bau­land- und Leer­stand­ka­tas­ter bis zum Zeit­miet­an­ge­bot.

Neue Gas­tro­no­mie kann neu­en Schwung ins Zen­trum brin­gen und dabei hel­fen, die Stadt als Ein­kaufs­stand­ort wett­be­werbs­fä­hig zu hal­ten. Das Ein­kau­fen und Ver­wei­len ist schon durch den Was­ser­spiel­platz auf dem Markt vor allem für Eltern mit Kin­dern attrak­ti­ver gewor­den. Neben sol­chen bau­li­chen Ver­än­de­run­gen besteht noch viel Poten­zi­al in der Ent­wick­lung digi­ta­ler Zusatz­an­ge­bo­te.

Unse­re Zie­le:

  • Innen­stadt­sa­nie­rung kon­se­quen­te fort­set­zen
  • Park­mög­lich­kei­ten ver­bes­sern
  • Innen­stadt attrak­ti­ver gestal­ten
  • Märk­te und Fes­te fort­ent­wi­ckeln
  • his­to­ri­sches Stadt­bild erhal­ten

Kul­tur & Tou­ris­mus

May­en liegt im Her­zen Euro­pas und ist ver­kehrs­tech­nisch gut ange­bun­den. Die Stadt ver­fügt über ein gro­ßes kul­tu­rel­les Port­fo­lio. Ein inno­va­ti­ves Tou­ris­mus­kon­zept soll die vor­han­de­nen star­ken Ange­bo­te ein­bin­den und bes­ser mit­ein­an­der ver­net­zen. Die gute Qua­li­tät unse­rer städ­ti­schen Kul­tur­ein­rich­tun­gen wer­den wir durch geziel­te Maß­nah­men aus­bau­en. Dabei gilt für uns, von den Burg­fest­spie­len über die Muse­en bis hin zur Stadt­bü­che­rei der Grund­satz: Erhalt durch Fort­ent­wick­lung. Die umfas­sen­den Sanie­rungs- und Umbau­maß­nah­men an der Geno­ve­va­burg bie­ten hier­bei eine gro­ße Chan­ce, wel­che nicht ver­passt wer­den darf.

Aber wir wol­len uns auch stär­ker an die Sei­te derer stel­len, die das kul­tu­rel­le Leben unse­rer Stadt in Eigen­in­itia­ti­ve gestal­ten und die damit in hohem Maße zur Lebens­qua­li­tät in May­en bei­tra­gen. Dazu gehö­ren auch die­je­ni­gen, die die Freund­schaft mit unse­ren Part­ner­städ­ten mit Leben fül­len. Die­se Freund­schaft dient der Völ­ker­ver­stän­di­gung und öff­net uns für ande­re Kul­tur­krei­se. Genau­so fin­det die enga­gier­te Arbeit unse­rer ehren­amt­li­chen Geschichts- und Hei­mat­for­scher unse­re enga­gier­te Unter­stüt­zung. Sie leis­ten einen gro­ßen Bei­trag zum Erhalt unse­rer kul­tu­rel­len Iden­ti­tät, zu dem auch unse­re Mund­art und Maye­ner Jung wie Mäd­chen gehö­ren. Wir wol­len die Bedeu­tung die­ses Erbes stär­ker in unse­re Zeit set­zen.

Ein sol­cher Weg der stär­ke­ren Koope­ra­ti­on muss auch hin­sicht­lich der bei uns ansäs­si­gen Wis­sen­schafts­be­trie­be (VAT, LEA, HöV und FBI) gegan­gen wer­den. May­en ist Wis­sen­schafts­stand­ort. Das bringt unse­rer Stadt teils inter­na­tio­na­len Bekannt­heits­grad ein, von dem wir viel stär­ker pro­fi­tie­ren kön­nen.

Auch Gäs­te die­ser Ein­rich­tun­gen kön­nen als zusätz­li­che Nut­zer unse­rer kul­tu­rel­len und tou­ris­ti­schen Ange­bo­te gewon­nen wer­den. Die Kom­bi­na­ti­on von kul­tu­rel­lem Erleb­nis mit sport­li­chen und gesund­heit­li­chen  Mög­lich­kei­ten, die durch unse­re Lage in der schö­nen Eifel gege­ben sind — wie Wan­dern, Rad­fah­ren oder Klet­tern, genau­so wie Schwim­men und Well­ness in unse­rem Bade­zen­trum -, bie­ten Optio­nen für einen inno­va­ti­ven Ansatz für den Tou­ris­mus.

Für wei­te­re kul­tu­rel­le Ange­bo­te bis hin zu grö­ße­ren Ver­an­stal­tun­gen für Thea­ter, Kon­zer­te, Fasenacht und Ver­eins­le­ben muss end­lich eine Hal­le rea­li­siert wer­den. Auf­grund der finan­zi­el­len Situa­ti­on der Stadt ist lei­der klar, dass dies kurz­fris­tig nicht rea­li­sier­bar ist. Gleich­wohl beken­nen wir uns deut­lich zu die­sem Ziel und wer­den jede Gele­gen­heit ergrei­fen, die hier eine befrie­di­gen­de Lösung her­bei­führt.

Unse­re Zie­le:

  • inno­va­ti­ven Tou­ris­mus gestal­ten (z.B. durch Kom­bi­na­ti­on von Out­door- und Kul­tur­er­leb­nis)
  • städ­ti­sche Kul­tur­ein­rich­tun­gen ort­ent­wi­ckeln
  • kom­mu­na­len Kul­tur­fonds zur Unter­stüt­zung pri­va­ter Kul­tur­in­itia­ti­ven schaf­fen
  • Hotel ansie­deln
  • Mit­tel- bis lang­fris­tig: Stadt­hal­le errich­ten

Bür­ger­be­tei­li­gung

Nur gemein­sam sind wir stark. Dies gilt auch und ins­be­son­de­re für die Kom­mu­nal­po­li­tik. Immer­hin haben die hier getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen oft­mals unmit­tel­ba­re Aus­wir­kun­gen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Vor allem die­je­ni­gen, die eine sol­che Ent­schei­dung unmit­tel­bar zu spü­ren bekom­men, müs­sen früh­zei­tig in die Über­le­gun­gen und Pla­nun­gen mit­ein­be­zo­gen wer­den. Uns liegt es am Her­zen, dass nicht über die Köp­fe der Bür­ger hin­we­gent­schie­den wird. Daher tre­ten wir ein für ein deut­lich ver­bes­ser­tes ver­wal­tungs­sei­ti­ges Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment für die Bür­ger und Ein­woh­ner- bzw. Anlie­ger­ver­samm­lun­gen zum rich­ti­gen Zeit­punkt inner­halb eines Pla­nungs­pro­zes­ses. Wir wer­den dar­über hin­aus wei­ter­hin als Frak­ti­on mit eige­nen Ver­an­stal­tun­gen und Sprech­stun­den den Bür­ger­dia­log suchen, um die­se Defi­zi­te auf­zu­fan­gen.

Nicht zuletzt ste­hen auch die Bei­rä­te und vor allem die Orts­bei­rä­te für eine ech­te Ein­brin­gung des Bür­ger­wil­lens in den poli­ti­schen Pro­zess. Lei­der wird ihnen gegen­über eine recht­zei­ti­ge und umfas­sen­de Infor­ma­ti­ons­po­li­tik stark ver­nach­läs­sigt. Daher for­dern wir hier eine gestei­ger­te Wert­schät­zung und set­zen uns für die Stär­kung der Orts­bei­rä­te ein. Dies betrifft Bera­tungs­fol­gen, recht­zei­ti­ge Ein­bin­dung und Behand­lung von Anmer­kun­gen und For­de­run­gen. Natür­lich gilt dies für alle ehren­amt­li­chen Man­dats­trä­ger, schließ­lich muss ein Min­dest­maß an zeit­li­chem Vor­lauf gewähr­leis­tet sein, um für die May­e­ne­rin­nen und Maye­ner wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Unse­re Zie­le:

  • Orts­bei­rä­te stär­ken
  • Ver­wal­tungs­sei­ti­ges Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment für die Bür­ger ver­bes­sern
  • eige­ne Info- & Dia­log­ver­an­stal­tun­gen der Frak­ti­on fort­füh­ren
  • Ein­woh­ner- und Anlie­ger­ver­samm­lun­gen zu sinn­vol­len Zeit­punk­ten im Pla­nungs­pro­zess ein­bin­den

Digi­ta­le Zukunft

Auch in May­en steht die Zeit nicht still. Auch an uns geht der digi­ta­le Wan­del nicht vor­bei. Dabei hat Digi­ta­li­sie­rung vie­le Gesich­ter. Es gilt, den Anschluss nicht zu ver­pas­sen, den Wirt­schafts-, Wohn- und Ver­wal­tungs­stand­ort zu stär­ken und May­en Stück für Stück zur „Smart City“ zu ent­wi­ckeln. Wir brau­chen eine flä­chen­de­cken­de Breit­band- und Mobil­funk­ver­sor­gung. Sie ist ein wesent­li­cher Teil der öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge. Wir for­dern daher einen kon­se­quen­ten Aus­bau des Ange­bo­tes bis an die Haus­tür. Das ist eine Grund­vor­aus­set­zung für Inno­va­ti­on, wirt­schaft­li­ches Wachs­tum und die Schaf­fung neu­er Arbeits­plät­ze. Künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen im Bereich Tele­me­di­zin wer­den damit eben­falls ermög­licht.

Auch für die Ein­füh­rung eines umfäng­li­chen digi­ta­len Bür­ger­ser­vice, der bei­spiels­wei­se die Bean­tra­gung von Doku­men­ten per Maus­klick erlaubt, tre­ten wir ent­schie­den ein. Das ent­las­tet Bür­ger wie Ver­wal­tung. Bereits bestehen­de Ele­men­te dür­fen dabei nicht aus den Augen ver­lo­ren wer­den, son­dern müs­sen mit den rasan­ten Ent­wick­lun­gen Schritt hal­ten. So bedarf die „May­en-APP“ drin­gend einer Neu­kon­zep­ti­on, wel­che bei­spiel­haft als Pro­jekt jun­ger Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter und inter­es­sier­te Bür­ger ange­legt wer­den könn­te. Eine geson­der­te Anwen­dung für Gäs­te der Stadt erscheint uns als zusätz­li­ches sinn­vol­les Ser­vice­an­ge­bot. Ein digi­ta­les Park­leit­sys­tem soll­te eben­falls erneut the­ma­ti­siert wer­den. Stark machen wer­den wir uns dafür, dass in unse­ren Kitas und Grund­schu­len kind­ge­rech­te Work­shops zur Medi­en­er­zie­hung durch­ge­führt wer­den.

Unse­re Zie­le:

  • Ent­wick­lung zur „Smart City“ vor­an­trei­ben
  • flä­chen­de­cken­de Breit­band- und Mobil­funk­ver­sor­gung ermög­li­chen
  • digi­ta­len Bür­ger­ser­vices aus­bau­en
  • Neu­kon­zep­ti­on „May­en-APP“ bzw. Gestal­tung einer „Gäs­te-APP“ for­cie­ren
  • digi­ta­les Park­leit­sys­tem bzw. Park­platz­su­che ein­füh­ren

Ver­kehr & Infra­struk­tur

Wege und Stra­ßen füh­ren Men­schen zusam­men. Daher set­zen wir uns auch künf­tig dafür ein, dass schnel­ler und vor allem pan­nen­frei aus­ge­baut und saniert wird. Ein sinn­haf­ter Aus­bau- bzw. Sanie­rungs­plan und eine enge Bau­be­glei­tung sind unab­ding­bar für eine schnel­le und zuver­läs­si­ge Durch­füh­rung der Bau­maß­nah­men. Die CDU May­en unter­stützt in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich die Geset­zes­in­itia­ti­ve der CDU-Land­tags­frak­ti­on zur Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge, also der sog. „Anlie­ger­bei­trä­ge“. Ein steu­er­fi­nan­zier­tes Kon­zept wür­de aus­ufern­de ein­zel­ne Belas­tun­gen aus­schlie­ßen und die lan­gen und büro­kra­ti­schen Pro­zes­se zu Erhe­bung inkl. anhän­gi­ger Kla­gen been­den.

Grund­la­ge für eine not­wen­di­ge mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Aus­rich­tung der Ver­kehrs­po­li­tik soll die Fort­schrei­bung des Gene­ral­ver­kehrs­plans sein. Dabei beschäf­ti­gen wir uns auch mit der Fra­ge, wie wir die täg­lich ent­ste­hen­den Staus in der Pol­cher sowie der Koblen­zer Stra­ße redu­zie­ren kön­nen. May­en benö­tigt drin­gend eine Ver­kehrs­po­li­tik aus einem Guss, die glei­cher­ma­ßen Raum lässt für PKW-, LKW- und Rad­fah­rer genau­so wie für Bus­se und Fuß­gän­ger. Mit der damit ein­her­ge­hen­den Steue­rung lässt sich auch ein Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten. Wir begrü­ßen vor die­sem Hin­ter­grund auch die Ein­füh­rung des neu­en ÖPNV-Kon­zepts, wel­ches May­en als Kno­ten­punkt für den öffent­li­chen Nah­ver­kehr vor­sieht. Der damit ein­her­ge­hen­de bar­rie­re­freie Aus­bau des ÖPNV muss an ande­ren Stel­len sei­ne Fort­set­zung fin­den, um Fami­li­en mit Kin­der­wa­gen, Senio­ren oder behin­der­te Men­schen glei­cher­ma­ßen die freie Bewe­gung in unse­rer Stadt zu ermög­li­chen. Die­se Bewe­gungs­frei­heit wer­den wir durch die gleich­be­rech­tig­te Behand­lung aller Ver­kehrs­teil­neh­mer in der Ver­kehrs­pla­nung unter­stüt­zen. Unter ande­rem leis­tet die Neu­ord­nung des Par­kens in der Innen­stadt einen Bei­trag dazu, den Park­platz­such­ver­kehr zu redu­zie­ren und schafft gleich­zei­tig nöti­gen Raum für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer.

Unse­re Zie­le:

  • Gene­ral­ver­kehrs­pla­nes fort­schrei­ben
  • bes­se­ren Ver­kehrs­fluss an den Stadt­ein­gän­gen ermög­li­chen
  • ALLE Ver­kehrs­teil­neh­mer beim Stra­ßen­aus­bau berück­sich­ti­gen
  • May­en als ÖPNV-Kno­ten­punkt im Zuge des neu­en Kon­zep­tes aus­bau­en
  • E-Bike-Tank­stel­len ein­rich­ten
  • inner­städ­ti­sche Rad­we­ge an regio­na­le Rou­ten und die Stadt­tei­le anbin­den
  • digi­ta­les Park­leit­sys­tem bzw. Park­platz­su­che ein­füh­ren
  • Ver­keh­re in Wohn­ge­bie­ten sinn­haft beru­hi­gen

Bil­dung: Schu­len & Kitas

May­en trägt zu Recht den inof­fi­zi­el­len Titel „Stadt der Schu­len“. Die vie­len Grund- und wei­ter­füh­ren­den Schu­len sind aus unse­rer Stadt eben­so wenig weg­zu­den­ken wie die Hoch­schu­le für öffent­li­che Ver­wal­tung, das Bun­des­bil­dungs­zen­trum des Dach­de­cker­hand­werks sowie die Volks­hoch- und Kreis­mu­sik­schu­le. Die­ses wohn­ort­na­he Bil­dungs­an­ge­bot wol­len wir in den nächs­ten Jah­ren bestän­dig för­dern und stär­ken. Dazu wer­den wir wei­ter­hin regel­mä­ßig in den Aus­tausch mit den Schul­lei­tun­gen und Schü­ler­ver­tre­tun­gen tre­ten. In den städ­ti­schen Schu­len wer­den wir die räum­li­chen Gege­ben­hei­ten noch genau­er unter die Lupe neh­men, da der Bedarf in den Grund­schu­len gera­de durch den immer wei­ter stei­gen­den Anteil an Ganz­tags­schü­lern deut­lich wach­sen wird. Wir begrü­ßen die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Stadt­teil­grund­schu­len und beken­nen uns deut­lich zu deren Bestand, ganz im Sin­ne von „kur­ze Bei­ne – kur­ze Wege“.

Ganz nach dem Kon­zept des lebens­lan­gen Ler­nens wol­len wir auch mög­li­che gemein­sa­me Ange­bo­te der Stadt mit den in May­en ansäs­si­gen Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen prü­fen und so die Zusam­men­ar­beit stär­ken. Inter­es­san­ten Vor­trä­gen zu unter­schied­li­chen The­men­ge­bie­ten könn­ten z.B. das Ange­bot der VHS als „Bür­geruni­ver­si­tät“ ergän­zen.

Bil­dung beginnt aller­dings schon bei den Aller­kleins­ten, bei denen momen­tan in May­en der Druck auch am größ­ten ist. Neue gesetz­li­che Rah­men­be­din­gun­gen füh­ren dazu, dass immer mehr Kin­der einen Rechts­an­spruch auf KITA-Plät­ze haben. Um die ent­stan­de­ne Lücke mög­lichst schnell zu schlie­ßen, unter­stüt­zen wir den zeit­na­hen KITA-Neu­bau.

Unse­re Zie­le:

  • KiTa-Plät­ze schnell aus­bau­en
  • klu­ge Schul­ent­wick­lung bzgl. Grund­schu­len vor­an­trei­ben

Wirt­schaft & Arbeit

Der Wirt­schafts­stand­ort Deutsch­land im All­ge­mei­nen ist für vie­le Unter­neh­men nach wie vor attrak­tiv. Als Stadt im Her­zen Euro­pas und mit bereits exis­tie­ren­der Ver­kehrs­an­bin­dung in alle Rich­tun­gen muss May­en den Anspruch besit­zen, neue Unter­neh­men für die Stadt zu begeis­tern. Dabei dür­fen die bereits ein­hei­mi­schen Unter­neh­men in auf kei­nen Fall ver­nach­läs­sigt wer­den. So muss es bei­spiels­wei­se immer der Dia­log mit Unter­neh­men gesucht wer­den um früh­zei­tig zu erken­nen, wel­che Pro­ble­me und Unter­stüt­zungs­po­ten­zia­le exis­tie­ren, um so deren Abwan­de­rung und Ver­la­ge­rung von Arbeits­plät­zen zu ver­hin­dern.

Zu den Stand­ort­fak­to­ren für May­en als Wirt­schafts­stand­ort spre­chen die zen­tra­le Lage inner­halb Euro­pas und die aus­ge­zeich­ne­te Anbin­dung an das Auto­bahn­netz. Dar­über hin­aus ist zwin­gend erfor­der­lich, die in unse­rer Regi­on fach­lich sehr gut aus­ge­bil­de­ten Fach­kräf­te zu bin­den und ihnen ein viel­fäl­ti­ges und leis­tungs­star­kes Umfeld in allen Lebens­be­rei­chen zu bie­ten. Fach­kräf­te­si­che­rung bedeu­tet auch, Men­schen für die Wirt­schaft zu begeis­tern. Daher haben ver­schie­dens­te unse­rer Maß­nah­men immer auch das Ziel den Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern ein aus­ge­wo­ge­nes Gefü­ge zwi­schen Pri­vat­le­ben und Beruf zu ermög­li­chen.

Beim Blick auf gute Rah­men­be­din­gun­gen für die hier arbei­ten­den Men­schen müs­sen gleich­zei­tig die Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für unse­re hei­mi­sche Unter­neh­men gege­ben sein. Daher set­zen wir uns vor­dring­lich für die Erschlie­ßung wei­te­rer Gewer­be­ge­bie­te, um sowohl Erwei­te­rungs- als auch Neu­an­sied­lungs­op­tio­nen für Unter­neh­men zu schaf­fen. Eine enge und lösungs­ori­en­tier­te ver­wal­tungs­sei­ti­ge Betreu­ung ist dabei unab­ding­bar, um die Wün­sche der Unter­neh­mer zu ken­nen und am Ende für alle Sei­ten gewinn­brin­gen­de Lösun­gen zu fin­den. Zu oft wan­der­ten Unter­neh­men in der Ver­gan­gen­heit ab, weil ihnen May­en nichts adäqua­tes mehr anbie­ten konn­te. Eine sol­che Betreu­ung hat auch etwas mit Wert­schät­zung zu tun und die­se muss aus Sicht der CDU stär­ker her­aus­ge­bil­det wer­den und mit neu geschaf­fe­nem Ver­trau­en ein­her­ge­hen. Steu­er­erhö­hun­gen wie zuletzt zwei­mal von der ADD erzwun­gen erzie­len für uns dabei die gegen­tei­li­ge Wir­kung und wer­den von der CDU daher klar abge­lehnt. May­en hat ein star­kes Gewer­be­steu­er­auf­kom­men, wes­halb die Unter­neh­men kei­nes­falls noch stär­ker belas­tet wer­den dür­fen.

Unse­re Zie­le:

  • freie Gewer­be­flä­chen bereit­stel­len
  • Gebiet „Hun­dels­heck“ schnell bau­reif machen
  • Ver­trau­en schaf­fen
  • Umgang & Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Unternehme®n ver­bes­sern
  • Will­kom­mens­kul­tur für Unter­neh­men her­aus­bil­den
  • Unbü­ro­kra­ti­sche Hil­fen à Vor­rang für die Digi­ta­li­sie­rung von Behör­den­gän­gen

Jugend, Senio­ren & Gesund­heit

May­en ist Hei­mat für alle Genera­tio­nen. Das wol­len wir in den nächs­ten Jah­ren noch stär­ker beto­nen, denn wir wol­len ein attrak­ti­ver Wohn­ort sein in allen Lebens­la­gen. Für ver­schie­dens­te Alters­grup­pen ste­hen dabei unter­schied­li­che Din­ge im Fokus. Lei­der gib es Ver­än­de­run­gen von fami­liä­ren Struk­tu­ren, auf­grund derer die Poli­tik mit der Schaf­fung geeig­ne­ter Rah­men­be­din­gun­gen reagie­ren muss. So set­zen wir uns dafür ein, dass kein schutz- oder hil­fe­be­dürf­ti­ger Jugend­li­cher auf der Stre­cke bleibt.

Wir unter­stüt­zen daher die viel­fäl­ti­gen Maye­ner Ein­rich­tun­gen, wie die Spiel- und Lern­stu­ben, das Jugend­haus sowie die Schul­so­zi­al­ar­beit an unse­ren Schu­len. Das Schaf­fen einer guten Lern­um­ge­bung ist ein Fak­tor, wir wol­len aber ein offe­nes Ohr für alle Her­aus­for­de­run­gen an unse­ren Schu­len haben und den Leh­re­rin­nen und Leh­rern Rück­halt bei der Bewäl­ti­gung ihrer Auf­ga­ben geben.

Da vie­le gesell­schaft­li­che Aspek­te am bes­ten genera­tio­nen­über­grei­fend ange­gan­gen wer­den soll­ten, ist das Ziel der CDU May­en eine „men­schen­ge­rech­te und lebens­wer­te“ Kom­mu­ne für alle. So brin­gen vie­le sinn­vol­le Maß­nah­men für eine senio­ren­ge­rech­te Stadt auch Vor­tei­le für vie­le ande­re Grup­pen. Die Bar­rie­re­frei­heit des öffent­li­chen Rau­mes ist dabei ein zen­tra­les Anlie­gen. Aus die­sem Grund wer­den wir uns für eine Koor­di­nie­rungs­stel­le inner­halb der Ver­wal­tung ein­set­zen, die den beson­de­ren Belan­gen unse­rer älte­ren Mit­bür­ger Rech­nung trägt. Die umfas­sen­den Ange­bo­te der vie­len frei­en Trä­ger in der Stadt, soll­ten an einer Stel­le gebün­delt und ver­netzt wer­den. Auch das Schlie­ßen von Ver­sor­gungs­lü­cken bei Not­fäl­len zu beson­de­ren Zei­ten ist ein wich­ti­ges The­ma, bei dem es kei­ne leich­ten Lösun­gen gibt. Wir set­zen uns klar für die Ent­flech­tung und anschlie­ßen­de Kana­li­sie­rung des gro­ßen Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­tes ein. Glei­cher­ma­ßen ist zu prü­fen, wie ggf. auch im Inter­net pas­sen­de Ange­bo­te wie „Weg­wei­ser“ geschaf­fen wer­den kön­nen. Ide­en wie eine Ehren­amts­bör­se für Belan­ge der Senio­ren (z.B. Ein­kau­fen, Gar­ten, Win­ter­dienst, Bring- und Hol­diens­te für Arzt­be­su­che und sons­ti­ges) sol­len zudem ernst­haft dis­ku­tiert und auf Mach­bar­keit geprüft wer­den.

Die lebens­wer­te Stadt schließt auch einen star­ken Gesund­heits­stand­ort May­en ein, mit genü­gend medi­zi­ni­schem Per­so­nal sowie Pfle­ge- und Betreu­ungs­plät­zen. Als CDU wis­sen wir daher um die hohe Bedeu­tung des St. Eli­sa­beth Kran­ken­hau­ses für die Men­schen in unse­rer Stadt. Aus die­sem Grund ste­hen wir fest an der Sei­te unse­res Kran­ken­hau­ses und kämp­fen für zukunfts­fes­te Rah­men­be­din­gun­gen. Dazu gehört die Park­platz­si­tua­ti­on genau­so wie räum­li­che Aus­deh­nungs­mög­lich­kei­ten zur Sta­bi­li­sie­rung des Gesamt­hau­ses. Dar­über hin­aus wol­len wir das hohe Niveau des medi­zi­ni­schen Ange­bo­tes in May­en hal­ten. Krea­ti­ve Ide­en zum Anwer­ben neu­er jun­ger Ärz­te kön­nen dabei genau­so gefragt sein, wie För­der­kon­zep­te zur Unter­stüt­zung von Pra­xis­über­nah­men.

Unse­re Zie­le:

  • Kran­ken­hau­ses May­en in allen Belan­gen unter­stüt­zen
  • bar­rie­re­frei­er Aus­bau des öffent­li­chen Rau­mes vor­an­trei­ben
  • Koor­di­nie­rungs­stel­le „Senio­ren“ schaf­fen
  • Ehren­amts­bör­se ein­rich­ten

Woh­nen

Wir kämp­fen für die drin­gen­de Aus­wei­sung von min­des­tens einem gro­ßen kom­mu­na­len Bau­ge­biet. Die Stadt weist in der momen­ta­nen Pha­se des Bau­booms deut­lich zu wenig Flä­chen für jun­ge Fami­li­en und ande­re Bau­wil­li­ge aus. Das muss DRINGEND geän­dert wer­den. Meh­re­re Bau­ge­bie­te bie­ten gute Mög­lich­kei­ten, May­en auch städ­te­bau­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Wir wer­den daher den ein­ge­schla­ge­nen Weg fort­set­zen, die Stadt­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft zu befä­hi­gen, die­se Maß­nah­men vor­an­zu­trei­ben. Gleich­zei­tig müs­sen auch Wege gefun­den wer­den, wie man Alt­bau­ten in Pri­vat­ei­gen­tum in Innen­stadt oder in den Stadt­tei­len für Käu­fer attrak­tiv macht bzw. wie man mit krea­ti­ven Ide­en die Moder­ni­sie­rung beför­dert. Nicht zu Letzt wer­den wir uns für den Bau von güns­ti­gen „Klein­woh­nun­gen“ ein­set­zen. Damit ermög­li­chen wir jun­gen Men­schen mit alters­ge­mä­ßen moder­nen Woh­nun­gen in unse­rer Stadt zu blei­ben.

Dies alles hat eine Stei­ge­rung der Ein­woh­ner­zahl zum Ziel: May­en hält vie­le Ein­rich­tun­gen gera­de im frei­wil­li­gen Bereich vor, die auch mehr Men­schen pro­blem­los nut­zen könn­ten. Muse­en, Schwimm­bad, Burg­fest­spie­le, Büche­rei und Tou­ris­mus­bü­ro sind nur eini­ge Bei­spie­le, bei denen die Kos­ten weit­ge­hend unab­hän­gig von der Ein­woh­ner­zahl sind. Die Pro-Kopf-Kos­ten wür­den also bei einer stei­gen­den­den Ein­woh­ner­zahl deut­lich sin­ken.

Unse­re Zie­le:

  • min­des­tens ein kom­mu­na­les Bau­ge­biet aus­wei­sen
  • Sanie­rung von Alt­bau­ten för­dern
  • Woh­nungs­bau für Allein­ste­hen­de oder jun­ge Paa­re ansto­ßen
  • Senio­ren­ge­rech­tes & bar­rie­re­frei­es Woh­nen for­cie­ren

Sicher­heit & Inte­gra­ti­on

Gera­de in den Wohn­ge­bie­ten unse­rer Stadt gilt es, die Bür­ger zu schüt­zen, einer­seits vor Ein­brü­chen und ande­ren Straf­ta­ten, ander­seits vor Brän­den und ande­ren Natur­ka­ta­stro­phen. Offen­sicht­lich häu­fi­ger wer­den­de Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se bedür­fen dabei z.B. genau­so Vor­sor­ge­maß­nah­men wie die kon­ti­nu­ier­li­che hoch­was­ser­re­du­zie­ren­den Aktio­nen ent­lang der Net­te.

Im Hin­blick auf die bau­li­che Wei­ter­ent­wick­lung wer­den wir dar­auf ach­ten, „dunk­le Ecken“ zu ver­mei­den und zu besei­ti­gen. Auch dem um sich grei­fen­den Van­da­lis­mus muss begeg­net wer­den. Gemein­sa­me Anstren­gun­gen mit der Street­wor­ke­rin der Stadt ste­hen dabei eben­so auf unse­rer Agen­da wie der Prü­fung der Anbrin­gung von Video­über­wa­chung an immer wie­der betrof­fe­nen Stel­len. Als Christ­de­mo­kra­ten ste­hen wir an der Sei­te derer, die uns schüt­zen. Unser Dank gilt ins­be­son­de­re den ehren­amt­li­chen Ret­tungs­kräf­ten, den Akti­ven des THW sowie unse­ren Feu­er­wehr­ka­me­ra­din­nen und -kame­ra­den. Für uns ist es selbst­ver­ständ­lich, dass die Aus­rüs­tung derer, die ihr Leben für uns aufs Spiel set­zen, tadel­los sein muss. Glei­cher­ma­ßen dan­ken wir den­je­ni­gen, die in Poli­zei und Bun­des­wehr haupt­be­ruf­lich für unse­re Sicher­heit ein­ste­hen. Unse­re Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten genau­so wie unse­re Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ver­die­nen unse­re rück­halt­lo­se Soli­da­ri­tät und ein kla­res Bekennt­nis gegen jeg­li­che Angrif­fe auf sie, egal wel­cher Natur, ob ver­bal oder kör­per­lich.

Wir för­dern auch die inter­kul­tu­rel­le Arbeit in allen Ein­rich­tun­gen. Erfolg­rei­che Inte­gra­ti­on
erfor­dert ein bedin­gungs­lo­ses Bekennt­nis zu unse­rem Grund­ge­setz, die Aner­ken­nung der Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau und der in Deutsch­land gel­ten­den Grund­wer­te und Sit­ten, sowie die Beherr­schung der deut­schen Spra­che. Eben­so wie wir kla­re Erwar­tun­gen an unse­re Zuwan­de­rer haben, kön­nen die­se von uns im Rah­men unse­rer Rechts­ord­nung Tole­ranz und Offen­heit für ande­re kul­tu­rel­le Gewohn­hei­ten und reli­giö­se Über­zeu­gun­gen erwar­ten. Für das Mit­ein­an­der ist die Stär­kung der Arbeit der Bei­rä­te für Migra­ti­on uner­läss­lich. Wer unse­re Rechts­ord­nung miss­ach­tet und bekämpft, muss mit kla­ren Kon­se­quen­zen rech­nen.

Unse­re Zie­le:

  • Feu­er­wehr unter­stüt­zen
  • Van­da­lis­mus bekämp­fen
  • Dia­log mit Jugend­grup­pen suchen
  • part­ner­schaft­li­chen Dia­log mit Bun­des­wehr inten­si­vie­ren

Umwelt­freund­lich­keit & Nach­hal­tig­keit

Die Bewah­rung der Schöp­fung ist für Christ­de­mo­kra­ten fun­da­men­tal. Das gilt auch für unse­re Hei­mat­stadt May­en. Den schon ein­ge­schla­ge­nen Weg der bie­nen­freund­li­chen Stadt wer­den wir fort­füh­ren und wei­ter aus­bau­en. Eben­so wer­den wir uns für ver­mehr­te Baum­pflan­zun­gen ein­set­zen. Mit der Prü­fung von Dach­be­grü­nung auf städ­ti­schen Gebäu­den sowie der Auf­stel­lung von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf städ­ti­schen Flä­chen wol­len wir zudem Bei­trä­ge zum Kli­ma­schutz leis­ten. Unser Ziel ist es, May­en zur „nach­hal­ti­gen Stadt“ wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dabei wol­len wir der Inno­va­ti­on kei­ne Gren­zen set­zen und ins­be­son­de­re auch die ansäs­si­gen Gewer­be­be­trie­be mit ins Boot neh­men. Nicht zu kurz kom­men wird auch unser Ein­satz für eine umfas­sen­de Umwelt­er­zie­hung in unse­ren Kitas und Grund­schu­len. Damit legen wir die Grund­stei­ne für die umwelt­be­wuss­ten Bür­ger von mor­gen. Wir wol­len May­en dahin ent­wi­ckeln, dass die Stadt als Vor­bild vor­an­geht und z.B. den eige­nen Kon­sum von Plas­tik­gü­tern stark redu­ziert und auf nach­hal­ti­ge, umwelt­freund­li­che­re Pro­duk­te setzt. Ein Ziel ist dabei die Ent­wick­lung eines „May­en­be­chers“, der die mas­si­ve Nut­zung von sog. „Kaf­fe To Go-Bechern“ deut­lich redu­ziert.

Unse­re Zie­le:

  • Pro­jekt „Bie­nen­freund­li­che Stadt“ fort­ent­wi­ckeln
  • plas­tik­freie“ Kom­mu­ne wer­den
  • Erleb­nis- und Erho­lungs­raum Maye­ner Stadt­wald stär­ken
  • Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf städ­ti­schen Flä­chen for­cie­ren
  • städ­ti­scher Grün­flä­chen mit Augen­maß gestal­ten

Sport, Ver­ei­ne, Ehren­amt

Sport, Ver­ei­ne und Ehren­amt tra­gen einen gro­ßen Anteil dar­an, dass unse­re Stadt schon heu­te so lebens­wert ist. Ohne Ehren­amt wäre May­en um ein Viel­fa­ches ärmer! Daher blei­ben wir fest an der Sei­te der vie­len ehren­amt­lich Täti­gen und wer­den sie wei­ter nach Kräf­ten in ihrem Tun unter­stüt­zen. In unse­ren Rei­hen sind die aller­meis­ten in meh­re­ren Ver­ei­nen enga­giert. So wird der Draht kurz­ge­hal­ten und wich­ti­ge The­men kön­nen schnell rück­ge­kop­pelt wer­den. Auch beim Ehren­amt set­zen wir uns für eine höhe­re Wert­schät­zung ein, dabei wol­len wir vor allem Punk­te iden­ti­fi­zie­ren, wo Ehren­amt­lern unnö­ti­ge Hür­den in den Weg gelegt wer­den. Vor­aus­set­zung für jeg­li­ches Ver­eins­le­ben sind natür­lich auch ent­spre­chen­de Rah­men­be­din­gun­gen, wo nicht sel­ten in unheim­lich gro­ßer Eigen­leis­tung von den Ver­ei­nen viel selbst gemacht wird. WO dar­über hin­aus die Stadt gefragt ist, ist für uns auch bei die­sen Ein­rich­tun­gen und Sport­stät­ten der Grund­satz „Erhalt durch Fort­ent­wick­lung“ von immenser Bedeu­tung. 

 Bit­te um Unter­stüt­zung

Gemein­sam mit Ihnen haben wir in den nächs­ten fünf Jah­ren viel vor. Bei der anste­hen­den Kom­mu­nal­wahl am 26. Mai bit­ten wir daher um Ihr Ver­trau­en und hof­fen auf Ihre Stim­me. Denn: Nur gemein­sam sind wir stark. Gemein­sam kön­nen wir May­en gestal­ten.