17. Juli 2018

CDU Mayen und Mechthild Heil MdB besuchen Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr: Christdemokraten zu Gast in Mayener Kaserne

Mit der Bun­des­wehr­ka­ser­ne in Kür­ren­berg liegt eine Ein­rich­tung mit fast 1000 Dienst­stel­len auf Maye­ner Gebiet. Grund genug für die Maye­ner CDU sich in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den mit Mit­ar­bei­tern und Ver­ant­wort­li­chen aus­zu­tau­schen und Ent­wick­lun­gen zu bespre­chen. Daher ver­ein­bar­te CDU-Stadt­­­rats­­mi­t­­glied Die­ter Win­kel einen Ter­min mit Oberst Dr. Gruhl, der seit ver­gan­ge­nem Herbst als neu­er Kom­man­dant des Zen­trums Ope­ra­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on der Bun­des­wehr für die Kür­ren­ber­ger Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ver­ant­wort­lich ist. „Die­ser Aus­tausch ist für bei­de Sei­ten ein Gewinn, schließ­lich kann man im Gespräch die jewei­li­gen Sicht­wei­sen erläu­tern. Für die Maye­ner CDU ist es schön zu hören, dass sich die Bun­des­wehr in ihrer Gar­ni­sons­stadt wohl­fühlt und eine posi­ti­ve Grund­hal­tung sei­tens der May­e­ne­rin­nen und Maye­ner besteht. Schließ­lich lebt ein gro­ßer Teil der hier Beschäf­tig­ten in oder um May­en“, freu­te sich der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de im Maye­ner Stadt­rat Bern­hard Mau­el über den offe­nen Emp­fang in der Oberst-Hauschild-Kaserne.

Der Bun­­­des­­wehr-Stan­d­ort in May­en ist in die­ser Form ein­ma­lig, da das Zen­trum für Ope­ra­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on und das an allen Ein­satz­or­ten der Bun­des­wehr zu emp­fan­gen­de Radio Ander­nach genau wie Bun­­­des­­wehr-TV dort ihre Heim­stät­te haben. Radio Ander­nach ist für vie­le Sol­da­ten im Ein­satz die Ver­bin­dung in die Hei­mat und leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag für unse­re Bun­des­wehr. Wel­che Auf­ga­ben noch alle zum  Zen­trum Ope­ra­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on gehö­ren und wie bei­spiels­wei­se Radio Ander­nach und Bun­­­des­­wehr-TV  funk­tio­nie­ren wur­de den CDU­lern um die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil in einem Vor­trag von Oberst Dr. Gruhl näher gebracht. Die Arbeit des ZOp­Kom inner­halb des neu­en Kom­man­dos Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum besteht dem­nach vor allem in der Erschlie­ßung von Infor­ma­ti­ons­um­fel­dern in Kri­sen­ge­bie­ten als mili­tä­ri­sche Hand­lungs­räu­me. CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil dazu: „Das Auf­ga­ben­feld ist hoch span­nend, da es ein stän­di­ger Wett­lauf um Infor­ma­tio­nen ist. Mit sog. Fake-News las­sen sich Kri­sen bei­spiels­wei­se gezielt anhei­zen. Daher freue ich mich sehr, dass die Trup­pe hier in May­en so gut aus­ge­bil­det wird und nun auch Bun­des­mit­tel für den wei­te­ren Aus­bau der Kaser­ne zur Ver­fü­gung ste­hen.“ Die­se geplan­ten Neu- und Umbau­ten erläu­ter­te Kaser­nen­kom­man­dant Oberst­leut­nant Chris­ti­an Schaum und ging dabei auch auf his­to­ri­sche Ent­wick­lun­gen ein, die bis heu­te das Bau­en auf dem Kaser­nen­ge­län­de beeinflussen.

Die Mit­glie­der der CDU May­en waren sich abschlie­ßend einig, die Erfah­run­gen und viel­fäl­ti­gen Infor­ma­tio­nen mit­zu­neh­men und in öffent­li­che Dis­kus­sio­nen ein­zu­brin­gen. Dies bekräf­tig­te der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Mar­tin Reis: „Wir sind dank­bar für den geleis­te­ten Dienst unse­rer Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten für unser Land und unse­re Wer­te. In der öffent­li­chen Debat­te set­zen wir uns daher wei­ter­hin dafür ein, dass die­ser Dienst die not­wen­di­ge Aner­ken­nung erfährt und dass unse­re Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten auch die not­wen­di­ge Aus­rüs­tung erhal­ten, um ihre gefähr­li­chen Auf­ga­ben bewäl­ti­gen zu können.“