Sehr auf­merk­sam habe ich in den letz­ten Tagen die Bericht­erstat­tung zu den Unstim­mig­kei­ten zwi­schen OB und fast allen Stadt­rats­frak­tio­nen gele­sen. Natür­lich habe ich mich daher auch mit mei­nen CDU-Par­tei­kol­le­gen aus dem Maye­ner Stadt­rat aus­ge­tauscht, um die Hin­ter­grün­de zu erfra­gen. Ich habe gro­ßes Ver­ständ­nis für den Wunsch nach einem bes­se­ren Infor­ma­ti­ons­fluss von Ober­bür­ger­meis­ter in Rich­tung der ehren­amt­li­chen Rats­mit­glie­der. Die­ser ist für eine ziel­füh­ren­de Zusam­men­ar­beit sicher­lich unab­ding­bar. Selbst bin ich nicht Mit­glied des Stadt­ra­tes, doch kommt mir von Anfang an ein ganz ent­schei­den­der Punkt viel zu kurz und ist letzt­lich auch Anlass für die­sen Leser­brief: In dem benann­ten Arbeits­kreis arbei­ten vie­le hoch enga­gier­te Men­schen frei­wil­lig und ehren­amt­lich gemein­sam für die Inter­es­sen unse­rer Stadt. Das fin­de ich bemer­kens- und abso­lut unter­stüt­zens­wert. Vie­len Dank dafür! Ich habe mich in den letz­ten Tagen mit Vor­stands­mit­glie­dern der MY-Gemein­schaft inten­siv zum The­ma aus­ge­tauscht, die Hin­ter­grün­de und Ent­ste­hung der Arbeits­grup­pe erfah­ren. Zudem habe ich vie­le Men­schen getrof­fen, die sehr dank­bar sind, dass spür­bar etwas getan wird und dass mit krea­ti­ven und inno­va­ti­ven Ide­en der Kri­se getrotzt wird. Es muss nicht jede Akti­on den Geschmack aller tref­fen.  Wir kön­nen aber ein star­kes Enga­ge­ment sehen. Außer­dem ist erkenn­bar, dass vie­le Men­schen in May­en an einem Strang zie­hen und es ein gesell­schaft­li­ches Mit­ein­an­der gibt. Ich möch­te, dass wir alle die­ses Enga­ge­ment hono­rie­ren und hal­te daher eine sach­li­che Betrach­tung der Arbeit für sehr wich­tig — jetzt, aber auch außer­halb von Kri­sen­zei­ten!