Fünf­hun­dert Scho­ko­la­den­her­zen gab es als klei­ne Ges­te des Mit­ein­an­ders und des Dan­kes für die vier Maye­ner Pfle­ge­ein­rich­tun­gen für Senio­ren. Die Maye­ner Frau­en Uni­on nimmt den Mut­ter­tag seit über zehn Jah­ren zum Anlass, an einem Stand in der Markt­stra­ße klei­ne Prä­sen­te an Müt­ter zu ver­tei­len. Doch die­ses Jahr ist alles anders! Im Gespräch mit dem FU-Vor­stand kam der CDU-Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin San­dra Karduck eine Idee, die Akti­on posi­tiv umzu­ge­stal­ten: „Ich hät­te es sehr scha­de gefun­den, wenn die­se tra­di­tio­nel­le Akti­on aus­ge­fal­len wäre! Daher bin ich der Vor­sit­zen­den Ruth Bauch­mül­ler und ihren Frau­en sehr dank­bar, dass sie mei­nen Vor­schlag ger­ne ange­nom­men haben, die Scho­ko­h­er­zen an unse­re Alten­ein­rich­tun­gen zu ver­schen­ken.“

Karduck wei­ter: „Wir woll­ten den von den Beschrän­kun­gen stark betrof­fe­nen älte­ren Men­schen eine klei­ne Freu­de machen. Natür­lich kann es nur ein Sym­bol sein, aller­dings emp­fin­de ich sol­che klei­nen Ges­ten als sehr wich­tig für unser Mit­ein­an­der. Selbst­ver­ständ­lich beka­men auch Nicht-Müt­ter ein Prä­sent, genau­so wie die dienst­ha­ben­den Mit­ar­bei­ter. Sie erbrin­gen in die­sen Tagen in den Pfle­ge­ein­rich­tun­gen Höchst­leis­tun­gen und ihre Arbeit erhält aktu­ell end­lich die ver­dien­te Wert­schät­zung. Hof­fent­lich bleibt das so!“

So fan­den die Her­zen ihren Weg zu den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern des Senio­ren­zen­trums „Stern­gar­ten“ der AWO May­en, des Alten­zen­trums St. Johan­nes der Cari­tas May­en, des neu­en Com­pas­sio-Senio­ren­do­mi­zils “Am Gru­ben­feld” und zum Pro­jekt “Lebens­zeit” der Lebens­hil­fe May­en. FU-Vor­sit­zen­de Ruth Bauch­mül­ler dank­te den jewei­li­gen Ein­rich­tungs­lei­te­rin­nen, die der Idee alle posi­tiv gegen­über­stan­den: „Bei allen Ein­rich­tun­gen haben wir selbst­ver­ständ­lich beson­ders auf die Ein­hal­tung aller Hygie­ne­vor­schrif­ten geach­tet, not­wen­di­gen Abstand ein­ge­hal­ten und alle Über­ga­ben zwin­gend im Frei­en durch­ge­führt!“

Im Zuge die­ser Über­ga­ben nahm man sich jeweils auch Zeit, über die Arbeit und die Her­aus­for­de­run­gen für die Mit­ar­bei­ter zu spre­chen. San­dra Karduck nahm viel Posi­ti­ves mit: „Die Gesprä­che emp­fand ich als sehr gewinn­brin­gend. Wir durf­ten über­all hoch enga­gier­te und moti­vier­te Men­schen ken­nen­ler­nen, die unse­re Wert­schät­zung beson­ders ver­dient haben! Die Krea­ti­vi­tät und die unzäh­li­gen Initia­ti­ven (z.B. die vie­len orga­ni­sier­ten Frei­luft­kon­zer­te), mit denen ver­sucht wird, die schwie­ri­ge Situa­ti­on den Bewoh­nern so ange­nehm wie mög­lich zu gestal­ten, sind bewun­derns­wert. Schließ­lich ist die Mehr­be­las­tung des Per­so­nals enorm — neben den zusätz­li­chen Hygie­ne­maß­nah­men muss auch der Weg­fall sämt­li­cher ehren­amt­li­cher Arbeit kom­pen­siert wer­den.“

Gera­de ange­sichts der nun erfolg­ten Locke­run­gen bzw. der Öff­nun­gen der Senio­ren­ein­rich­tun­gen ist es den CDU-Frau­en ein wich­ti­ges Anlie­gen, an das Ver­ständ­nis der Besu­cher zu appel­lie­ren: „Die Mit­ar­bei­ter geben ihr Bes­tes, um die Vor­schrif­ten umzu­set­zen und Ihre Ange­hö­ri­gen zu schüt­zen! Schon in “nor­ma­len Zei­ten” haben die Pfle­ge­kräf­te eine wich­ti­ge und ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be, was aber nun in der Kri­se dort geleis­tet wird, ist ein­fach toll und vor­bild­lich. DANKE!