29. Novem­ber 2020

CDU Mayen beantragt Planstelle für Seniorenbeauftragten: Ansprechpartner und Koordinator für die Belange älterer Mayener

Die CDU-Frak­­ti­on im Maye­ner Stadt­rat bean­tragt für die kom­men­de Haus­halts­sit­zung die Schaf­fung einer Plan­stel­le für eine/n Seniorenbeauftragte/n. Klu­ge Senio­ren­po­li­tik mit und für die älte­ren Mit­bür­ger wird ange­sichts des demo­gra­phi­schen Wan­dels zuneh­mend wich­tig. Dies nicht in einem Gegen- son­dern einem Mit­ein­an­der der Genera­tio­nen. In May­en sind bereits über ein Drit­tel der Ein­woh­ner über 60 Jah­re alt — mit stei­gen­der Ten­denz. Aus Sicht der CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on ist es daher drin­gend erfor­der­lich, einen Ansprech­part­ner und Koor­di­na­tor inner­halb der Stadt­ver­wal­tung ein­zu­stel­len, der die Belan­ge auf­nimmt, ver­ar­bei­tet, kom­mu­ni­ziert und zwi­schen allen Han­deln­den koordiniert.

CDU-Stadt­­­rats­­mi­t­­glied Die­ter Win­kel dazu: „Die Bedürf­nis­se von Senio­ren haben sich stark ver­än­dert. Orts­na­he Vor­­­sor­­ge-und Ver­sor­gungs­an­ge­bo­te sind wich­tig für eine lan­ge Selbst­stän­dig­keit von älte­ren Mit­bür­gern. Eben­so erhöht ein län­ge­res Ver­blei­ben im ver­trau­ten Wohn­um­feld nach­weis­lich die per­sön­li­che Lebens­qua­li­tät. Sons­ti­ge Teil­ha­be, ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, Frei­zeit­ge­stal­tung, Bil­dung, Gesund­heits­vor­sor­ge, Bewe­gung und Sport waren noch nie so gro­ße The­men wie jetzt.“

Der/die Senio­ren­be­auf­trag­te soll die Inter­es­sen der Senio­ren bün­deln und kana­li­sie­ren. In Zusam­men­ar­beit mit dem Senio­ren­bei­rat und des­sen Vor­sit­zen­den Hans-Peter Sie­wert bekommt damit eine bedeu­ten­de gesell­schaft­li­che Grup­pe ein Sprach­rohr. Für die­se neue Plan­stel­le bean­tragt die CDU zunächst min. 20 Wochen­ar­beits­zeit­stun­den, um mit dem The­ma ver­traut zu wer­den und von Nach­bar­kom­mu­nen zu ler­nen, wo dies bereits gang und gäbe ist.

Die älte­re Genera­ti­on will sich ver­stärkt in die Gemein­schaft ein­brin­gen. Sie will gebraucht wer­den, an der gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung teil­ha­ben und ihre Inter­es­sen auch poli­tisch zur Gel­tung brin­gen. Nur eine Wahr­neh­mung und Sen­si­bi­li­sie­rung für die viel­fäl­ti­gen Bedürf­nis­se von Senio­ren im Gemein­de­be­reich kann die erfor­der­li­chen Struk­tu­ren schaf­fen, um den zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen gerecht zu wer­den“, erläu­tert die stell­ver­tre­ten­de CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Han­ne­lo­re Kna­be den in Zusam­men­ar­beit mit der Maye­ner Senio­ren Uni­on um den Vor­sit­zen­den Wer­ner Schä­fer erar­bei­te­ten Antrag.