3. März 2021

Baustelle im Wasserpförtchens erst nach der Hochgarage: CDU Mayen positioniert sich zu Ausbaumerkmalen

Das Was­ser­pfört­chen muss drin­gend saniert wer­den! Vom bedau­er­li­chen Zustand der Stra­ße kann man sich täg­lich ein Bild machen. So wer­den sicher alle May­e­ne­rin­nen und Maye­ner zustim­men, dass der Aus­bau ein wich­ti­ges Pro­jekt zur Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät der eige­nen Innen­stadt ist. Dazu stand und steht auch die CDU May­en aus vol­ler Über­zeu­gung — gleich­zei­tig beglei­tet sie die Pro­jekt­ent­wick­lung seit Jah­ren kri­tisch. Der Maye­ner CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Mar­tin Reis dazu: „Es gilt die Kos­ten für die May­e­ne­rin­nen und Maye­ner mög­lichst gering zu hal­ten und sinn­haf­te Aus­bau­merk­ma­le zu fin­den. Die CDU bot dazu bereits vor drei Jah­ren eine Anwoh­ner­sprech­stun­de an und hat­te das The­ma fort­an im Fokus!“

Nun kommt ein kon­kre­ter Ent­wurfs­vor­schlag der Ver­wal­tung im Stadt­rat zur Abstim­mung. Gemein­sam mit der FDP und den Grü­nen hat­te die CDU hier­zu einen Fra­gen­ka­ta­log ein­ge­reicht. Nach deren Beant­wor­tung und Kennt­nis aller Rah­men­be­din­gun­gen stand für die Maye­ner Christ­de­mo­kra­ten die Posi­tio­nie­rung fest:

  1. Die CDU setzt sich für die preis­güns­tigs­te Aus­bau­va­ri­an­te ein! Die Maß­nah­me ist ohne­hin sehr teu­er und die May­e­ne­rin­nen und Maye­ner sol­len nicht mehr als nötig zur Kas­se gebe­ten werden.
  2. Dar­aus folgt für die CDU der Aus­bau mit moder­nem Sicht­be­ton an der Ufer­mau­er (Mehr­kos­ten und Anfäl­lig­keit spre­chen gegen eine Ver­klei­dung), Ver­zicht auf die zusätz­li­chen Beleuch­tungs­ele­men­te (lie­ber zur Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät bspw. in der Brü­cken­stra­ße) und mit ansehn­li­chem Beton­pflas­ter als neu­em Stra­ßen­be­lag (Basalt aus Chi­na schei­det für die CDU auf­grund von Beden­ken bzgl. Nach­hal­tig­keit und Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen aus — hei­mi­scher Basalt wäre hier lei­der erheb­lich zu teuer).
  3. Für die Maye­ner CDU steht ein­deu­tig fest, dass alles dar­an­ge­setzt wer­den muss, die Hoch­ga­ra­ge vor dem Was­ser­pfört­chen zu bau­en. Die dort weg­fal­len­den Park­plät­ze müs­sen zur Bau­zeit bereits in der Gara­ge ersetzt sein, andern­falls wäre das eine Kata­stro­phe für die Innen­stadt und vor allem das Quar­tier Brü­cken­stra­ße. Zudem befürch­tet die CDU, dass schwe­re Bau­fahr­zeu­ge die Neu­ge­stal­tung schnell wie­der beschä­di­gen könnten.