22. Novem­ber 2025

Einblicke in die Sanierung der Genovevaburg – Torsten Welling MdL und Mechthild Heil MdB beeindruckt von den Ausmaßen der Arbeiten

Bei einer gemein­sa­men Bau­stel­len­be­ge­hung infor­mier­ten sich der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Tors­ten Wel­ling (CDU) und die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil (CDU) über den aktu­el­len Stand der Sanie­rung der Geno­ve­va­burg in May­en. Bei­de ken­nen die The­ma­tik seit Jah­ren, die begin­nen­den Bau­ar­bei­ten gaben nun einen wei­te­ren Anlass zum Besuch: „Spä­tes­tens mit dem Gerüst­bau und dem Auf­stel­len des Krans wur­de der Bau­be­ginn optisch deut­lich, es ist aber beein­dru­ckend zu sehen, welch enor­mer Auf­wand ins­be­son­de­re im Inne­ren der Burg betrie­ben wird“, so die bei­den Abge­ord­ne­ten unisono. 

Geführt wur­den Wel­ling und Heil von Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Meid, Fach­be­reichs­lei­ter Uwe Hoff­mann und Ste­fan Köh­ler vom Fach­be­reich Hoch­bau, die detail­liert über den Fort­schritt, die Her­aus­for­de­run­gen und die Pla­nun­gen infor­mier­ten. Dabei wur­de deut­lich: Das tat­säch­li­che Scha­dens­bild und die Kom­ple­xi­tät der Sanie­rung las­sen sich erst bei einem Rund­gang durch die geöff­ne­ten Mau­er­wer­ke und frei­ge­leg­ten Struk­tu­ren wirk­lich begreifen.

Wann saniert man schon­mal eine Jahr­hun­der­te alte Burg? Es ist beacht­lich, was hier sowohl hand­werk­lich als auch orga­ni­sa­to­risch geleis­tet wer­den muss, schließ­lich gibt es kaum zwei ‚glei­che Bau­ab­schnit­te‘ – alles ist unter­schied­lich alt, wur­de ggf. zwi­schen­zeit­lich ein­mal erneu­ert oder umge­baut und so gibt es zig unter­schied­lich vor­ge­fun­de­ne bau­li­che Zustän­de “, fass­te Tors­ten Wel­ling die Not­wen­dig­keit von Fach­wis­sen und Sorg­falt für jede ein­zel­ne Maß­nah­me zusammen.

Auch Mecht­hild Heil, von Beruf selbst Archi­tek­tin, zeig­te sich sehr inter­es­siert an den fach­li­chen Aus­füh­run­gen: „Die Geno­ve­va­burg ist ein Stück Iden­ti­tät für May­en und die gan­ze Regi­on. Die Sanie­rung erfor­dert ein hohes Maß an Spe­zi­al­wis­sen – und sie zeigt, wie wich­tig es ist, his­to­ri­sche Bau­wer­ke nicht nur zu erhal­ten, son­dern auch mit guten Kon­zep­ten für kom­men­de Gene­ra­tio­nen erleb­bar zu machen.“

Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Meid dank­te den bei­den Abge­ord­ne­ten für ihr Inter­es­se: „Die Geno­ve­va­burg ist für uns mehr als ein Denk­mal – sie ist Teil der Geschich­te und der See­le unse­rer Stadt. Ohne die Unter­stüt­zung von Land und Bund könn­ten wir die­se Auf­ga­be in die­ser Qua­li­tät nicht stemmen.“