16. März 2026

Wechselstimmung beim Frühjahrsempfang der CDU Mayen

Eine gut gefüll­te Hal­le 129 bil­de­te am ver­gan­ge­nen Sonn­tag den Rah­men für den dies­jäh­ri­gen Früh­jahrs­emp­fang der CDU May­en. Zahl­rei­che Gäs­te aus Poli­tik, Ver­ei­nen und der Bür­ger­schaft folg­ten der Ein­la­dung des Stadt­ver­ban­des und nutz­ten die Gele­gen­heit zum Aus­tausch über aktu­el­le poli­ti­sche The­men im Land.

Der Vor­sit­zen­de der CDU May­en, Mar­tin Reis, begrüß­te die Gäs­te und freu­te sich über die gro­ße Reso­nanz auf die Ver­an­stal­tung. In sei­ner Anspra­che ging er auf die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Lan­des­po­li­tik ein, die vie­le Men­schen im All­tag spür­bar betref­fen. „Gera­de als jun­ger Fami­li­en­va­ter und Ehren­amt­ler erle­be ich täg­lich, wo es in unse­rem Land bes­ser lau­fen muss. Sei es bei der Unter­stüt­zung von Fami­li­en, bei der Aus­stat­tung unse­rer Kom­mu­nen oder bei der Stär­kung des Ehren­am­tes“, erklär­te Reis. Der Früh­jahrs­emp­fang zei­ge zugleich, dass vie­le Men­schen einen poli­ti­schen Auf­bruch im Land erwar­ten: „Man spürt deut­lich eine Wech­sel­stim­mung in Rheinland-Pfalz.“

Mit Tors­ten Wel­ling, Land­tags­ab­ge­ord­ne­tem und Wahl­kreis­kan­di­da­ten der CDU, sprach anschlie­ßend ein Poli­ti­ker, der die The­men der Regi­on unmit­tel­bar aus dem par­la­men­ta­ri­schen All­tag kennt. In sei­nem Bei­trag stell­te er ins­be­son­de­re die Bedeu­tung einer ver­läss­li­chen medi­zi­ni­schen Not­fall­ver­sor­gung her­aus. „Gera­de im länd­li­chen Raum müs­sen sich die Men­schen dar­auf ver­las­sen kön­nen, im Ernst­fall schnell Hil­fe zu bekom­men. Dafür brau­chen wir eine star­ke Not­fall­struk­tur und eine Poli­tik, die die Ver­sor­gung im Blick behält“, beton­te Welling.

Höhe­punkt des Früh­jahrs­emp­fangs war der Bei­trag des CDU-Spi­t­­zen­­kan­­di­­da­­ten für die Land­tags­wahl in Rhein­­land-Pfalz, Gor­don Schnie­der (MdL). In sei­ner Rede stell­te er zen­tra­le poli­ti­sche Vor­ha­ben der CDU für die kom­men­de Legis­la­tur­pe­ri­ode vor. Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag dabei auf der Ent­las­tung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie auf einer stär­ke­ren Unter­stüt­zung der Kom­mu­nen. „Wir wol­len die Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge abschaf­fen, weil sie für vie­le Men­schen eine gro­ße finan­zi­el­le Belas­tung dar­stel­len“, erklär­te Schnieder.

Auch im Bereich Bil­dung wol­le die CDU neue Impul­se set­zen. Dazu gehör­ten unter ande­rem ein ver­pflich­ten­des letz­tes Kita-Jahr zur bes­se­ren Vor­be­rei­tung auf die Schu­le. Kin­der sol­len vor der Ein­schu­lung aus­rei­chen­de Deutsch­kennt­nis­se erwer­ben, damit sie dem Unter­richt fol­gen kön­nen und glei­che Bil­dungs­chan­cen haben. Gleich­zei­tig sprach sich Schnie­der für eine grund­le­gen­de Neu­auf­stel­lung der Kom­mu­nal­fi­nan­zen aus. „Unse­re Städ­te und Gemein­den brau­chen end­lich eine Reform des ver­fas­sungs­wid­ri­gen Kom­mu­na­len Finanz­aus­gleichs für mehr Hand­lungs­spiel­raum. Wir wol­len den Kom­mu­nen mehr Ver­trau­en schen­ken und den Gemein­de­rä­ten mehr Frei­hei­ten geben“, so der CDU-Spitzenkandidat.

Im Anschluss an die Rede­bei­trä­ge nutz­ten vie­le Gäs­te die Gele­gen­heit zum per­sön­li­chen Gespräch mit den Politikern.

Der Früh­jahrs­emp­fang der CDU May­en zeig­te damit ein­mal mehr, wie wich­tig der direk­te Aus­tausch zwi­schen Poli­tik und Bür­ger­schaft ist – und mach­te zugleich deut­lich, dass vie­le Men­schen im Land auf poli­ti­sche Ver­än­de­run­gen hoffen.