15. April 2026

Impulse für die Stadtentwicklung

In der Sit­zung des Stadt­ra­tes konn­ten Impul­se für die Innen­stadt sowie der bau­li­chen Ent­wick­lung im Stadt­ge­biet gesetzt wer­den. So wur­de der erneu­te Antrag für das Pro­gramm „Innen­­stadt-Impul­­se“ ver­ab­schie­det. Hier­durch wer­den vor­aus­sicht­lich wie­der eine hal­be Mil­li­on Euro nach May­en flie­ßen, die zur Attrak­ti­vie­rung und Gestal­tung der Innen­stadt genutzt wer­den. „Die CDU-Frak­­ti­on wird sich in den 5 gegrün­de­ten Arbeits­krei­sen ein­brin­gen und die Ver­wen­dung der Mit­tel kom­pe­tent beglei­ten“ so der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Mar­tin Reis. Eben­falls wur­den vie­le Bebau­ungs­plä­ne auf­ge­stellt und beschlos­sen. Beim Plan zur neu­en Hoch­ga­ra­ge wur­de eine erneu­te Offen­la­ge beschlos­sen, um die geän­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen dar­zu­stel­len. So wer­den etwa die Fun­da­men­te der ehe­ma­li­gen jüdi­schen Syn­ago­ge in dem Neu­bau berück­sich­tigt und ent­spre­chend gewür­digt. Die CDU-Frak­­ti­on hofft auf eine zeit­na­he Umset­zung des Pro­jekts, um das Ange­bot City-naher Park­plät­ze aus­zu­wei­ten. Eben­falls konn­te dem Inves­to­ren­pro­jekt im Kot­ten­hei­mer Weg grü­nes Licht gege­ben wer­den. Hier sol­len ca. 130 Wohn­ein­hei­ten ent­ste­hen, von denen 100 durch die ISB-Rhein­­land-Pfalz sozi­al geför­dert und dann ver­güns­tigt ver­mie­tet wer­den kön­nen. Mit einem Bau­start ist nach dem Beschluss des Bebau­ungs­plans in 2027 zu rechnen.

Auch wur­de die Son­der­nut­zungs­sat­zung nach lan­gen Ver­hand­lun­gen zwi­schen den Frak­tio­nen und der Ver­wal­tung beschlos­sen. Es konn­te auf Initia­ti­ve der CDU-Frak­­ti­on mit gro­ßer Mehr­heit erreicht wer­den, dass die Son­der­nut­zungs­ge­büh­ren im Innen­stadt­be­reich für Gas­tro­no­mie und Han­del bis 2028 nicht erhöht wer­den. Ein wei­te­res star­kes Bekennt­nis für Gewer­be­trei­ben­de in der Maye­ner Innenstadt.

Mehr Trans­pa­renz

In der Sit­zung des Stadt­ra­tes wur­de auch die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung der Stadt May­en beschlos­sen. In der von der EVM feder­füh­rend erstell­ten Pla­nung sind alle rele­van­ten Fak­ten trans­pa­rent dar­ge­stellt und es wer­den Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für die nächs­ten Jahr­zehn­te gege­ben. Dabei ist zu beto­nen, dass es sich um eine Ange­bots­pla­nung han­delt, aus der kei­ne Hand­lungs­zwän­ge für der­zei­ti­ge oder künf­ti­ge Immo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer abge­lei­tet wer­den kön­nen. Die Ver­wal­tung wird in den nächs­ten Mona­ten Hand­lungs­schwer­punk­te ermit­teln, um die Zugäng­lich­keit zu rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­for­men zu ver­bes­sern. Ein Schwer­punkt kann auf dem in May­en bereits weit ver­brei­te­ten Fern­wär­me­netz lie­gen, wel­ches es aber neu zu den­ken gilt.

Auf­grund einer Bit­te der CDU-Frak­­ti­on hat die Ver­wal­tung eine vor­läu­fi­ge Kos­ten­schät­zung zur Belas­tung durch den Wie­der­keh­ren­den Bei­trag (WKB) im Abrech­nungs­ge­biet „Innen­stadt“ bekannt gege­ben. Mit 0,35 Euro/qm liegt der Wert etwas unter dem von 2024 mit 0,40 Euro/qm. Dem Antrag der FWM-Frak­­ti­on zur Dar­stel­lung der admi­nis­tra­ti­ven Kos­ten im Zusam­men­hang mit der Ein­füh­rung des WKB hat die CDU zuge­stimmt. Im Nach­gang zur Sit­zung hat die Ver­wal­tung die hier bereits ange­fal­le­nen Kos­ten mit­ge­teilt. Das Ergeb­nis ist ein wei­te­rer kras­ser Beleg für die Inef­fi­zi­enz des von der Ampel­re­gie­rung in Mainz sei­ner­zeit beschlos­se­nen Ver­fah­rens. Die CDU-Frak­­ti­on hofft daher wei­ter auf eine Abschaf­fung durch die neue Lan­des­re­gie­rung. Letzt­lich wur­de in einem frak­ti­ons­über­grei­fen­den Antrag eine Reform des Ehrungs­ge­sche­hens in May­en beschlos­sen. Auf­grund eines aktu­el­len Bedürf­nis­ses wird mit der Ein­rich­tung eines breit auf­ge­stell­ten Arbeits­krei­ses Trans­pa­renz für zukünf­ti­ge städ­ti­sche Ehrun­gen geschaffen.